2008-03-23 In Deutschland leben

In Deutschland leben –
SPD-Frauen im Kreis laden ein zu Info-Veranstaltung über
Integrationsangebote neu zugewanderter MigrantInnen im Kreis Böblingen

Wer in ein fremdes Land zieht, muss sich neu orientieren und zurechtfinden. Dreh- und Angelpunkt zur aktiven, gleichberechtigten Teilnahme am Leben im unbekannten Land ist die Sprache. Das Erlernen der deutschen Sprache, das schrittweise Kennenlernen des neuen Lebensumfeldes, die Bemühungen um einen möglichst zeitnahen Einstieg in Schule, Ausbildung oder Beruf – das fordert ein erhebliches persönliches Engagement von neu zugewanderten Frauen, Männern und jungen Menschen. Die Migrationserstberatung unterstützt Zuwanderer bei ihren ersten Schritten hin zu selbständigem Handeln in allen Bereichen des täglichen Lebens des (noch) unbekannten Deutschland. In den seit Anfang 2005 mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes geschaffenen Integrationskursen bilden die Sprachkurs-Einheiten den Schwerpunkt neben Orientierungseinheiten.

„Die Gestaltung von Zuwanderung und Integration ist und bleibt eine ständige Aufgabe sowie Zukunftsthema für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt Ulrike Lucas, Vorsitzende der SPD-Frauen im Kreis Böblingen, „das Statistische Bundesamt stellt in der Pressemitteilung vom 11.3.2008 fest: Es gibt lt. Mikrozensus von 2006 einen leichten Anstieg der Bevölkerung in Deutschland mit Migrationshintergrund auf 15,1 Millionen (Anstieg von 2005 auf 2006 auf nun 18,4 Prozent).“

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Kreis Böblingen/AsF nimmt sich dieser Thematik intensiver an. Sie lädt herzlich Interessierte sowie Betroffene ein zu einer öffentlichen Info-Veranstaltung über die Praxis im Kreis Böblingen zur Bewältigung dieser Herausforderung, dies in Anlehnung an das Europäische Jahr des interkulturellen Dialogs 2008:

Am Do., 3. April 2008, 19.30 Uhr wird Susanne Schartner, zuständig für Migrationserstberatung ausländischer MitbürgerInnen, gerne berichten im Caritas Zentrum Böblingen, Hanns-Klemm-Straße 1A (Hulb) über Integrationsangebote für neu zugewanderte MigrantInnen im Landkreis Böblingen.

Wie sehen individuelle Beratungsangebote und aktive Begleitung aus, die eine gewisse Zeit den Integrationsprozess begleiten und unterstützen? Inwieweit erleichtern auch gezielte Sprachkurse für Frauen oder Hausaufgabenhilfen für Kinder und Jugendliche ein besseres Zurechtfinden, die Integration vor Ort? Wie unterscheiden sich Integrationskurse trotz gesetzlich geregeltem Konzept, bundesweit vorgegebener Grundstruktur und Kursinhalten?

 

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